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Der Code des Kartenlegens Teil I

Du möchtest das Kartenlegen erlernen?

Vielleicht mit den Lenormand,- Tarot oder anderen Orakelkarten?

 

OK! Heutzutage gibt es zahlreiche Möglichkeiten. z. B. kaufst Du dir ein Buch zum Thema, welches dich interessiert oder lieber gleich ein Set mit Karten…und dann?

Einmal lässt sich sagen, dass je nachdem für welches Orakel Du dich interessierst es verschiedene „Experten“ und Autoren zum Thema gibt und zwar national sowie international.

 

Dann kommt es noch auf den Stand Deiner Vorkenntnisse an. Stelle Dir einfach vor, Du wolltest ein dir bisher völlig unbekanntes Instrument erlernen…keine einfache Vorstellung oder?

Bis hierhin: Du hast vielleicht das Glück ein Standard Werk zu bekommen ( Was bei der heutigen Auswahl schon mal der Glücksfall wäre) und wie bei dem Erlernen des Spielens eines bisher unbekannten Instrumentes wärst Du froh, wenn Dir die vorgeschlagenen Übungen und Anleitungen dazu verhelfen würden nach und nach den Sinn und die Anwendung eines Orakels zum Thema „Kartenlegen“ zu verstehen und anzuwenden- wenn Dich vielleicht das erstandene Werk nicht ehr verunsichern würde, anstatt Dich weiterzubringen.

Das Problem Nummer eins ist, dass die meisten Bücher ehr die Verstands Ebene ansprechen- an sich auf den „ersten Blick“ nicht schlecht. da die Karten aber hauptsächlich aus Bildern- und Symbolen bestehen, geht es wahrsten Sinne darum sich selbst ein Bild von jeder einzelnen Karte zu machen.Du stürzt Dich wahrscheinlich ehr auf die Erklärungen und gehst mutig in die Probephase.

Problem Nummer eins ist es jedoch, dass wir es bei den verschiedenen traditionellen Kartensystemen mit einer Bild,- und Symbolsprache zu tun haben, die nicht so einfach rein über den Verstand entschlüsselt werden kann.

Vielmehr kommt es auf Deine persönliche Herangehensweise an, deinen Standpunkt, deine persönliche Vita , deinen Blickwinkel und Dein Bauchgefühl…jawohl Bauchgefühl, oder auch deine innere Stimme, die dir sagt was richtig ist und was nicht.

Schauen wir auf die gängige Literatur zum Thema „Kartenlegen“, so haben sie eines gemeinsam. Irgendwann waren die Herausgeber mutig genug, ihre ganz persönlichen Erfahrungen zu den Karten in eine schriftliche Form zu bringen. Ihren Gedanken ,Gefühle und Erfahrungswerte zum Thema festzuhalten.

Und ganz genau deshalb gibt es das „Non plus Ultra“ nicht. Es gibt nur traditionelle Überlieferungen, die recht kurz gehalten sind…eigentlich. Jeder,- jede einzelne Autorin oder die,- die  Künstlerin der Bilder der einzelnen Kartendecks hat dann ihre ganz persönlichen Erfahrungswerte mit eingebracht und manche haben wunderbare Werke geschaffen.

Das ist ein Grund, warum meine Bibliothek und Kartensammlung mittlerweile zwei Zimmer einnimmt. Aber das liegt an meiner ausgeprägten Leidenschaft zu den Karten und deren Symbolik. Das musst Du dir vorstellen wie jemand, der gerne Gitarre spielt und nach und nach seine Sammlung ergänzt, weil es ein anders ganz unterschiedliches Erlebnis ist, ob Du auf einer Konzertgitarre oder auf einer E-Gitarre, oder gar Western Gitarre spielst.

Möchtest Du das Kartenlegen für Dich selbst als Instrument zur Selbsterkenntnis nutzen, so entscheide Dich einfach für ein Kartendeck, das Dich optisch anspricht, schaue dir die Bilder und ihre Symbole in Ruhe an. Dazu kannst Du im Internet googlen. Dann besorge Dir dazu ein Begleitbuch- auch hierzu kannst du z.b. Rezessionen lesen und schau ob es für Anfänger /Einsteiger geeignet ist.

Der Vorteil von einem Begleitbuch liegt ganz klar darin, dass die Vorgehensweise einfach erklärt wird und Du auch einiges an Hintergrundinformation zum Thema Kartenlegen bekommst.

Gerne möchte ich Dir für die gängigen Decks – in diesem Fall das Lenormand Orakel oder das Kipper Karten Deck Vorschläge machen, damit Du auch Spaß am Umgang mit den Karten hast. Wie weit Du in die Thematik einsteigst bleibt Dir selber überlassen. Den ein oder anderen „AHA-Effekt“ wirst Du sicherlich haben.

Beider Bücher hierzu stammen aus dem renommiertem „Königsfurt- Urania Verlag“ und aus der „Bibliothek der Orakel“. Sie sind bestens für Einsteiger zu empfehlen und bieten auch dem fortgeschrittenen Leser noch interessante Impulse:

  • Lenormand Orakel (Titel: Lenormand – Orakel-Beratung- Lebenshilfe)

          Kartrin Rosali Giza/ Susanne Schöfer- Königsfurt- Urania Verlag

  • Kipper Wahrsagekarten (Titel: Kipper- Orakel-Beratung- Lebenshilfe)

       Pia Schneider/ Stella Bernheim- Königsfurt- Urania Verlag

Buchtipp 1

Auf dem Foto seht ihr die Buchvorderseite zu den Orakeln, sowie meine Kartendecks dazu. Bei den „Kipperwahrsage Karten“ habe ich den Rand entfernt aber das ist nur eine persönliche Vorliebe von mir.

Wie Du siehst, gibt es den Code zum Kartenlegen gar nicht und wenn ist es ein Mythos.Der Schlüssel liegt wie so oft im Leben in uns selbst.Heutzutage müssen wir uns nicht mehr an die alten wahrsagerischen Deutungen halten wie es die schicksalsgläubigen Menschen vor langer Zeit taten.

Wenn wir die Orakelkarten zeitgemäß sehen, können sie Orientierungshilfen für Herz und Verstand sein, indem wir in den Dialog mit den Karten gehen.

Mehr praktische Tipps zum Thema Kartenlegekunst erfahrt ihr in Teil II

Gerne könnt Ihr auch Eure Erfahrungen in den Kommentar setzen…

Eure Iris Maria

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Zu meinem Blog

Aus gegebenem Anlass...wo und was schreibe ich meinen Blog?

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Vorübung zum Kartenlegen- das Neutralisieren der Karten

Das Neutralisieren der Karten ist eine traditionelle Methode um zu verhindern, dass bestimmte Karten vor einer nächsten Legung in der gleichen Anordnung wieder zusammengelegt werden. Bei jedem Kartenbild, das vor uns liegt, erscheinen die Karten vor der Auslage immer in einer bestimmten Anzahl und Anordnung. Das Mischen allein reicht nicht aus um alle beieinander liegenden Karten zu trennen. Auch bestimmte Energiequalitäten einzelner Karten werden so nicht in nächste Legung mit übernommen, was sonst oftmals zu nicht stimmigen und unklaren Kartenbildern führt. Mir ist diese Methode in Fleisch und Blut übergegangen. Sie ist einfach durchzuführen und hat für mich auch etwas mit Wertschätzung gegenüber den Ratsuchenden und seinem persönlichen Kartenbild zu tun.

 

Und so sieht es praktisch aus:

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Susanne Pahlkes ROTA Tarot

Unser Verein ROTA Tarot Setzt sich unter anderem zum Ziel, Tarot als Kulturgut zu fördern und die künstlerische und intellektuelle Neugestaltung von Karten zu unterstützen. So entstand im vorigem Jahr die Idee, ein Logo mit der Künstlerin Susanne Pahlke für den Verein zu entwickeln. Daraus entwickelte sich auch nach und nach die Realisierung eines eigenen Tarot Decks mit den Karten der 22 großen Arkanen des Tarot in Kooperation mit der Künstlerin Susanne Pahlke.

Dabei brachten sich alle Vereinsmitglieder über die deutschlandweiten Landesgrenzen hinaus ein, indem sie sich im Sinne der gemeinsamen Idee vernetzten.

 

Jede /Jeder einzelne konnte seine persönlichen Ideen mit einbringen, sowie Impulse setzen. Es folgten im vergangenen Jahr einige Treffen und die Herausgabe eines Prototyps. Das Layout wurde verfeinert, die Karten wurden vergrößert, damit Ihre Ausdrucksstärke besser zur Geltung kommt. Mit einer großen Hingabe wurde ein Begleitbuch konzipiert, sowie“ Last but not least“ die Verpackung ausgewählt.

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Kartenlegekunst

Persönlich habe ich mich schon immer gefragt, warum ich einen Hang zu den "Tarot,- und Orakelkarten" habe.

Ein wichtiger Aspekt ist sicherlich, dass ich schon immer einen Hang zur darstellenden Kunst in Bildform hatte.

"Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!"

Die Bilder- und Symbolsprache vermittelt einen einen großen Ausdruck, der in "Worte" schwer zu fassen ist.

Immer wieder in meinem Leben begegnete mir die "Kunst" als Ausdrucksform und selber war ich hin und wieder auch gerne kreativ.Mit einem befreundeten Künstler nahm ich vor einigen Jahren an einer Kunstausstellung teil, indem ich selber Bilder performte. Damals wusste ich nichts von Preisen für Bilder und ein Bild, das mir besonders am Herzen lag, stellte ich aus.

Es ging um das Thema der vier Elemente - hier um das Element Erde.

Nach der Vernissage ging dieses Bild sofort in den Verkauf, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Von da an war mir klar, das ich für diese Art meine persönlichen Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren nicht geschaffen war.

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