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Herbst-Tag-und Nachtgleiche

Herbst-Tag-und Nachtgleiche/Leben im Jahreskreis

Hintergrund:

Heute ist einer der Tage im Jahr, an dem die Sonne astronomisch gesehen zu einem bestimmten Zeitpunkt den Himmelsäquator im Herbstpunkt passiert.

Das heißt, einer der Tage, an denen Tag und Nacht gleich lang sind.Dannach werden die Nächte Schritt für Schritt länger als die Tage.

Es ist die Zeit, in der die Ernte des Jahres eingebracht wird und langsam Ruhe in die Natur einkehrt.

In der Natur:

Pflanzen und Kräuter werden nun nicht mehr in größeren Mengen gesammelt.Was nun noch im Wald und auf den Wiesen steht, gehört den Tieren und der Natur für den Winter.

Herbst-Tag- und Nachtgleiche / Mabon - 22./23.September - Beginn 22.03

Mabon (ausgesprochen: „Mäi-bon“) (Herbsttagundnachtgleiche, Erntedankfest, Alban Elued bzw. Alban Elfed im Caledonii-Wicca, Winterfinding im Wiccatru) wird vom 20. bis zum 23. September gefeiert. Man feiert den Abschluss der Ernte, die Lughnasadh eingeleitet hatte. Der Bezeichnung Mabon für diesen Festtag ist modernen Ursprungs, gründet sich aber auf die walisische Sagengestalt Mabon fab Modron bzw. auf die keltische Gottheit Maponos. Mabon ist das zweite Haupt-Erntefest. Es beginnt bei Sonnenuntergang an dem Tag, an dem die Sonne in das Tierkreiszeichen Waage eintritt. Mittelpunkt des Festes ist eine üppige Mahlzeit, mit der man für die reiche Ernte dankt. Als Zeichen der Dankbarkeit wirft man drei Früchte zu Ehren der Kornmutter über die Schulter. Bei der Getreideernte bleibt die letzte Garbe zusammengebunden stehen oder wird überhaupt nicht geschnitten. Das Fest steht auch für den feierlichen Abschied vom Sommer und dient der innerlichen Vorbereitung auf den Winter. An diesem Tag wird dann auch innegehalten und darüber reflektiert was im vergangenen Jahr geschehen ist, um sich für das kommende Jahr neu vorzubereiten. Zu einem Mabon-Mahl gehören in erster Linie Wild, rote Weine, Melonen, Kuchen und alles was man aus Äpfeln zubereiten kann.

( Quelle: Wikipedia)

September Morgen

 

Im Nebel ruhet noch die Welt,

noch träumen Wald und Wiesen:

Bald siehst du wenn der der Schleier fällt,

den blauen Himmel unverstellt,

Herbstkräftig die gedämpfte Welt

in warmen Golde fließen.

 

Eduard Mörike ( 1804-1875)

Auch wir können uns nun die Zeit nehmen um inne zu halten und einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu wagen:

  • Wofür sind wir im Herzen dankbar?
  • Was haben wir erreicht, welche Arbeiten sind abgeschlossen, welche möchten wir überhaupt noch weiterführen?
  • Bin ich mit dem bisherigem Verlauf des Jahres zufrieden- und wenn nicht, wo kann ich die Weichen noch stellen um mit dem Jahr wenn es zur Neige geht zufrieden zu sein?

In diesem Sinnne eine wunderschöne Herbstzeit

 

Ihre Iris Böttcher

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